Das Pultdach: Vorteile und Nachteile

4. Februar 2019

 

Ein Pultdach sieht man bei Einfamilienhäusern noch immer sehr selten. Es verfügt im Gegensatz zu anderen Dachformen, wie Sattel- oder Walmadach nicht über zwei, sondern lediglich über eine geneigte Dachfläche. Während die obere Kante den Dachfirst bildet, welcher über der sogenannten „hohen Wand“ zu finden ist, liegt am unteren Ende des Pultdachs die Dachtraufe. Die beiden Seiten bezeichnet man als Ortgänge.

Nur wenige Bauherren entscheiden sich für ein Pultdach, da dieses früher oft für Garagen oder Schuppen genutzt wurde. Ein Pultdach ist in der Herstellung vergleichsweise günstig, individuell gestaltbar und ein echter Hingucker. So gibt es beispielsweise auch das versetzte Pultdach mit zwei Dachflächen auf unterschiedlichen Höhen.

Vorteile eines Pultdaches

Je geringer die Neigung des Daches ist umso weniger wird die Wohnfläche im Gebäude eingeschränkt. Es können an drei Seiten des Hauses Standardfenster verbaut werden, sodass der Lichteinfall besser ist. Durch fehlende Dachschrägen können Möbel besser gestellt werden. Bei einer Südausrichtung bietet ein Pultdach die optimale Grundlage für eine Photovoltaikanlage, während ein Pultdach nur auf der unteren Dachseite Eine Dachrinne für den Regenablauf benötigt und die Dachfläche kleiner ist, als bei konventionellen Dachformen und entsprechend weniger Material benötigt. 

Nachteile eines Pultdaches

Ein Pultdach sollte besonders gut gedämmt sein, da sich die Räume bei Sonneneinstrahlung im  Sommer stärker aufheizen, als bei anderen Dachformen.

Eindeckung eines Pultdaches

EIn Pultdach kann mit zahlreichen Materialien eingedeckt werden. Gängig sind Tonziegel oder – schindeln. Ein Pultdach kann aber ebensogut begrünt werden, mit Trapezblechen oder Schieferdeckung versehen werden.

Ein Pultdach ist also Geschmackssache, aber durchaus eine Überlegung wert. Weitere Informationen finden Sie hier

 

 

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